SpG Nordweststadt
-
FC Spöck 1929
0:15
(0:3)
Pokalklatsche
Gestern habe ich die Saison mit einem Spiel im badischen Landespokal gestartet. Heute geht es eine Stufe tiefer im Kreispokal Karlsruhe weiter. Wie bei einigen Plätzen in und rund um Karlsruhe war ich auch im Georg-Jaki-Stadion schon zweimal mit Kinder- und Jugendmannschaften. Ein Herrenspiel hatte ich hier allerdings noch nicht gesehen und somit war der Platz für mich noch ungekreuzt.
Das Georg-Jaki-Stadion ist die Heimstätte des SV Nordwest. Es ist ein Rasenplatz und gleichzeitig die einzige Spielstätte des Vereins. Auf ihm mussten und müssen die Mannschaften aller Altersklassen das ganze Jahr über trainieren und spielen. Man kann sich vorstellen, wie der Platzzustand zwischen Spätherbst und Frühling aussah. Früher war das normal, als alle Vereine unter ähnlichen Bedingungen spielten. Heutzutage, wo die meisten anderen Vereine mindestens über einen Kunstrasen verfügen, ist das eigentlich kaum noch tragfähig und definitiv ein großer Standortnachteil. Der Rasenplatz war selbst jetzt zu Beginn der Spielzeit, wo er eigentlich seinen besten Zustand haben sollte, nur in einer „geht so“-Verfassung. Gepflegtes Kurzpassspiel war kaum möglich, da der Ball durch die Unebenheiten ständig versprang. Interessant war auch der Strafraum, der deutlich höher liegt als der Rest des Spielfelds. Dass Plätze von der Mitte nach außen leicht abfallen, ist bei Rasenplätzen zwar normal, hier war das aber besonders auffällig.
Der SV Nordwest stellen seit mehreren Jahren keine eigenständige Herren-Mannschaft mehr. Aktuell bilden sie gemeinsam mit dem FC West die Spielvereinigung Nordweststadt. Sie spielt in der Kreisklasse C und damit in der untersten Spielklasse. Der Spielort beziehungsweise die Spielorte für diese Saison sind allerdings noch nicht geklärt. Möglicherweise wird zwischen dem Georg-Jaki-Stadion und dem Platz des FC West gewechselt.
Gegner in der heutigen ersten Pokalrunde war der FC Spöck, ein Kreisligist. Die Gäste spielen also drei Ligen höher als die Nordweststadt. Auch wenn jedes Spiel bekanntlich bei 0:0 beginnt und der Pokal seine eigenen Gesetze hat, war eigentlich klar, wer den Platz als Sieger verlassen würde. In der ersten Halbzeit lieferte Nordweststadt einen guten Kampf und lag zur Pause nur mit 0:3 zurück. Sie hatten sogar die eine oder andere Chance auf einen eigenen Treffer. In der zweiten Halbzeit gingen sie dann allerdings unter. Nordweststadt kassierte direkt vier Gegentore in den ersten zehn Minuten, und nach 67 Minuten stand es bereits 0:11.
In der Halbzeit hatte Nordweststadt den Torwart gewechselt. Der erste Keeper hatte seine Sache in der ersten Halbzeit wirklich gut gemacht. Ich vermute deshalb, dass der Wechsel vor allem dazu diente, dem zweiten Torwart Spielzeit zu geben. Für ihn wurde es allerdings ein gebrauchter Tag. Anfangs bekam er keine Hand an den Ball – beziehungsweise nur, um ihn nach den Gegentoren aus dem Netz zu holen. Jeder Schuss war ein Treffer. Ich glaube, erst rund um die 60. Minute und nach fünf Gegentoren gelang ihm seine erste Parade. Na ja, am Ende stand ein 0:15 auf der virtuellen Anzeigetafel. Das war schon eine heftige Packung.
Aufstellung:
SpG Nordweststadt:Trainer: Athanasios Nakos
FC Spöck 1929:
Trainer: Mario Pavkovic
Tore:
0:2 Dennis Bergner (29.)
0:3 Lukas Jonhoff (43.)
0:4 Lukas Jonhoff (47.)
0:5 Daniel Zivko (51.)
0:6 Daniel Zivko (53.)
0:7 Dennis Bergner (54.)
0:8 Samet Yildirim (58.)
0:9 Lukas Jonhoff (60.)
0:10 Justin Rastetter (62.)
0:11 Justin Rastetter (67.)
0:12 Elias Rac (71.)
0:13 Samet Yildirim (78.)
0:14 Luca Regelin (85.)
0:15 Justin Rastetter (89.)
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Externe Berichte:
- ballreiter.futbol Goleada im Nordwesten: SpG Nordweststadt vs FC Spöck 0:15
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